Locken zu haben, ist mehr als nur ein Haartyp, es ist ein ganz eigenes Lebensgefühl. Jede Locke erzählt ihre eigene Geschichte und bringt individuelle Bedürfnisse mit sich. Doch genau das macht die Lockenpflege oft zu einer Herausforderung. Die Vielzahl an Lockentypen – von leichten Wellen bis hin zu eng definierten Spiralen – und die unterschiedlichen Haarzustände werfen oft die Frage auf: Was brauchen meine Locken wirklich?
Eine gründliche Lockenanalyse ist der erste Schritt, um genau das herauszufinden. In diesem Beitrag gehen wir auf die häufigsten Herausforderungen ein, die Lockenköpfe erleben und zeigen dir, wie du mit gezielten Fragen deine perfekte Lockenroutine findest.
Die häufigsten Herausforderungen von Lockenköpfen
1. Trockenheit und Frizz
Trockenes Haar und Frizz gehören zu den größten Problemen, die Lockenköpfe erleben. Da jegliche Lockenstrukturen oft von Natur aus etwas poröser sind, verlieren sie schneller Feuchtigkeit, was zu stumpfem, trockenem Haar führen kann.
Warum ist das so?
Lockiges Haar hat oft eine unregelmäßige Struktur, was die gleichmäßige Verteilung des Talgs, des natürlichen Öls der Kopfhaut, erschwert. Aufgrund der gekrümmten Form der Haarsträhnen kann der Talg die Haarlängen nicht vollständig erreichen (siehe Abbildung).
Dies führt zu einem Feuchtigkeitsdefizit entlang des Haarschafts, was in der Trichologie als Hygrale Erschöpfung bezeichnet wird – ein Zustand, bei dem das Haar durch unzureichende Feuchtigkeit poröser wird und Feuchtigkeitsverlust erleidet. Dies begünstigt die Entstehung von Frizz, da das Haar versucht, Feuchtigkeit aus der Umgebung zu ziehen, was seine Struktur aufraut.
👉🏽 Mehr Informationen zur Entstehung von Locken findest Du unter diesen Blog-Beitrag: https://saricurls.de/blogs/saricurls/entstehung-der-locken
2. Mangelnde Definition und Sprungkraft
Ein weiteres häufiges Thema ist der Verlust an Definition und Sprungkraft. Fast die Hälfte (47 %) der Teilnehmer gibt an, dass dies ihre größte Herausforderung bei der Pflege ihrer Lockenpflege ist.
Was steckt dahinter?
Mangelnde Sprungkraft bei Locken ist oft auf ein Ungleichgewicht von Feuchtigkeit und Proteinen zurückzuführen. Feuchtigkeit sorgt für Geschmeidigkeit, während Proteine die Struktur stärken. Fehlt eines von beiden, verlieren die Locken an Elastizität und wirken leblos.
Auch Faktoren wie Hitze-Styling, ungeschnittene Spitzen und die natürliche Lockenstruktur beeinflussen die Sprungkraft. Regelmäßige, ausgewogene Pflege ist entscheidend, um gesunde, definierte Locken mit viel Sprungkraft zu erhalten.
3. Unterschiedliche Haartypen
Nicht jede Locke ist gleich! Ob du leichte Wellen (Typ 2), definierte Locken (Typ 3) oder engere Spiralen (Typ 4) hast – jeder Haartyp braucht eine andere Pflege. Diese Diversität macht die Auswahl der richtigen Produkte zur Herausforderung. Unser Curl Quiz zeigt, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, ihre Haarstruktur richtig einzuordnen, was oft zu ineffektiver Pflege führt.

👉🏽 Mehr Informationen zu den unterschiedlichen Haar- und Lockentypen findest Du unter diesen Blog-Beitrag: https://saricurls.de/blogs/saricurls/entstehung-der-locken
Warum eine Lockenanalyse so wichtig ist
Wenn du deine Locken wirklich verstehen willst, beginnt alles mit einem genauen Blick auf ihre individuellen Eigenschaften. Eine Lockenanalyse ist wie ein Kompass: Sie zeigt dir, in welche Richtung deine Pflege gehen sollte – ganz ohne Trial & Error. Dabei helfen dir vor allem vier zentrale Fragen:
1. Wie porös ist dein Haar?
Die Porosität deiner Haare bestimmt, wie gut sie Feuchtigkeit aufnehmen und halten können – und ist damit einer der wichtigsten Faktoren für deine Lockenroutine.
Bei niedriger Porosität sind die Schuppenschichten des Haares stark geschlossen. Feuchtigkeit dringt nur langsam ein, bleibt aber lange erhalten. Hier solltest du besonders auf leichte, gut einziehende Pflege achten, die deine Locken nicht beschwert.
Mittlere Porosität ist ein idealer Zustand: Das Haar ist aufnahmefähig, reagiert gut auf feuchtigkeitsspendende wie strukturstärkende Inhaltsstoffe. Wichtig ist hier eine ausgewogene Routine, die Feuchtigkeit und Proteine sinnvoll kombiniert.
Bei hoher Porosität ist die Schuppenschicht offen oder geschädigt – etwa durch frühere Färbungen, Hitze oder Umwelteinflüsse. Feuchtigkeit gelangt schnell ins Haar, wird aber ebenso schnell wieder abgegeben. Reichhaltige Pflege, die versiegelt und stärkt, ist hier besonders wichtig.
Wenn du die Porosität deiner Haare kennst, kannst du gezielt Wirkstoffe einsetzen, die deine Locken nähren, stärken und vor Austrocknung schützen – statt nur oberflächlich zu wirken.
2. Wie oft wäschst du deine Haare?
Die Waschroutine sollte sich immer nach den Bedürfnissen deiner Locken richten – und nicht nach fixen Regeln. Häufiges Waschen kann wichtige Lipide und Schutzstoffe von der Kopfhaut entfernen. Zu seltenes Waschen hingegen führt zu Produktansammlungen und kann das Haar schwer und glanzlos machen.
Ein Rhythmus von ein- bis zweimal pro Woche ist für viele Lockenköpfe ein guter Ausgangspunkt – dabei spielt nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Qualität der Reinigung eine entscheidende Rolle. Eine milde, feuchtigkeitsspendende Reinigung kann deine Kopfhaut sanft pflegen und gleichzeitig dafür sorgen, dass deine Locken frisch, elastisch und lebendig bleiben.
3. Welchen Haartyp hast du?
Locken sind so vielseitig wie ihre Träger:innen – und genau deshalb ist es wichtig zu wissen, wo du dich mit deiner Haarstruktur verortest. Die Einteilung in Typ 2 (Wellen), Typ 3 (Locken) und Typ 4 (krauses Haar) bietet eine hilfreiche Orientierung. Doch auch innerhalb dieser Kategorien gibt es große Unterschiede in Dichte, Dicke, Elastizität und Form.
Je enger deine Locken sind, desto intensiver ist meist ihr Feuchtigkeitsbedarf. Aber auch feines, gewelltes Haar kann viel Pflege brauchen – vorausgesetzt, sie ist richtig formuliert. Achte also nicht nur auf deinen Lockentyp, sondern auch darauf, wie dein Haar sich „anfühlt“: Ist es eher trocken, glänzt es schnell oder verliert es leicht seine Form?
Diese Beobachtungen helfen dir dabei, eine Pflege zu wählen, die deine Locken stärkt, ohne sie zu überpflegen.
4. Welche Inhaltsstoffe verwendest du?
Die Auswahl der richtigen Inhaltsstoffe entscheidet über den langfristigen Erfolg deiner Lockenpflege. Besonders lockiges und krauses Haar ist sensibel und reagiert schnell auf unausgewogene Formulierungen. Viele herkömmliche Produkte enthalten Filmbildner wie Silikone, austrocknende Alkohole oder aggressive Tenside, die das natürliche Gleichgewicht der Haare stören können.
Herkömmliche Produkte enthalten oft filmbildende Stoffe wie Polymere, Mikroplastik oder synthetische Polyquats. Diese legen sich wie eine Schicht auf das Haar, anstatt wirklich einzudringen, und führen langfristig zu Build-up, stumpfem Haargefühl und mangelnder Aufnahmefähigkeit für Pflege.
Fazit: Deine individuelle Lockenreise
Jede Locke ist einzigartig, und genauso sollte auch deine Pflegeroutine sein.
Jede Locke ist einzigartig – und genau deshalb braucht sie auch eine Pflege, die wirklich zu ihr passt. Die richtige Analyse deiner Haarstruktur, Porosität, Bedürfnisse und Pflegegewohnheiten ist der Schlüssel zu gesunden, lebendigen und definierten Locken.
Und genau deshalb haben wir SARI CURLS Lockenprodukte entwickelt – eine einfache, effektive und natürliche Pflegeroutine, die deine Locken liebt, wie sie sind. Unsere Produkte sind frei von schädlichen Inhaltsstoffen, abgestimmt auf verschiedene Lockentypen und unterstützen dich auf deiner Lockenreise – ganz ohne Kompromisse.
🌿 Natürlich. Kraftvoll. Für deine schönsten Locken.
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